Wechselseitig: Wir als Leser

Auf der Suche nach einer Buchhandlung – Eine Odyssee

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von Joma Jour

Jeder von uns hat wohl „seine Buchhandlung“. Mal ist es die kleine Persönliche, mal die große Anonyme oder auch ein Anbieter im Internet. Jeder, wie er möchte. Bücher bekommt man bei allen. Wie ist das aber, wenn man sich fern der heimatlichen Gefilde herumtreibt? Stichwort: Urlaub. Weiterlesen

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Annette Mingels: Was alles war

Familie kann man sich nicht aussuchen! Oder doch?

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von Nicole Kutzner

Was macht Familie aus?

Irgendwann ist in einer Beziehung der Punkt erreicht, an dem sich beide Partner darüber Gedanken machen, ob sie gemeinsam Kinder haben möchten. Oder ob sie überhaupt Kinder haben möchten. Aber sobald sich beide dafür entschieden haben, fängt das Problem vielleicht erst an. Damit meine ich nicht die langen Nächte, die man sich um die Ohren schlagen muss, während Windeln gewechselt und Fläschchen gegeben werden müssen. Das Problem kann schon viel früher entstehen. Weiterlesen

Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann

Ein Stück heile Welt im Westerwald

Ein sensibler Roman, der verschiedenste Charaktere unter einen Hut bringt.

Leky Was man von hier aus sehen kann

von Torsten Ehlers

Schon mal ein Okapi gesehen? Es sieht wunderschön aus und wirkt wie ein Hybrid, welcher die Äußerlichkeiten einer Giraffe und eines Zebras in sich zu vereinen scheint. Nun gut, Schönheit liegt wohl doch im Auge des Betrachters. Aber eigentlich verkörpert ein Okapi nichts, was sich in einem Tier zusammenfassen ließe. Es könnte eine Unwahrscheinlichkeit der Natur sein. Da sind sich die Protagonisten in Mariana Lekys Roman Was man von hier aus sehen kann einig. Diese Menschen leben im Westerwald und lassen nicht genug Welt in ihr Leben. Sie werfen sich diese Weltfremdheit auch vor. Zumindest tut dies einer der Protagonisten, in dem er es allen anderen vorhält. Bei so viel „weltfremdeln“ ist es doch nur logisch, dass sie ein Okapi für eine Unwahrscheinlichkeit der Natur halten müssen. Doch was hat dieses Wesen mit einem bevorstehenden Tod zu tun? Weiterlesen

Phillip P. Peterson: Paradox

Was erwartet uns am Ende unseres Universums?

Phillip P. Peterson entglorifiziert den Astronautenberuf.

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von Torsten Ehlers

Die Science-Fiction-Literatur hat sich schon immer auf die Suche danach begeben, ob es außer uns noch weiteres Leben im All gibt. Dabei wirft sie immer wieder interessante Thesen und auch Fragen in den Raum. Sind wir gar nicht allein? Werden wir von einer außerirdischen Macht überwacht? Basiert dieses Leben auf einer ähnlichen körperlichen Konstitution wie das der Menschen oder sind unsere Vorstellungen komplett falsch? Atmen diese Wesen vielleicht Helium wie wir den lebenswichtigen Sauerstoff? Längst untersuchen die NASA, ESA und all die anderen Raumfahrtinstitutionen unser Universum nach Leben. Das bietet jede Menge Stoff und Raum für Spekulationen, die von Menschen wie Phillip P. Peterson, einem ehemaligen Ingenieur für Satellitenprogramme, aufgegriffen werden und uns Romane wie Paradox zum Lesen und Nachdenken darbieten. Weiterlesen

Wechselseitig: Wir als Leser

Ein abwechslungsreicher Sommer in Deutschland 

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von Nicole Kutzner

Normalerweise sind es die ersten Wochen des Herbstes, auf die ich sehnsüchtig warte. Die ersten Blätter werden bunt, es wird etwas stürmischer und es regnet. Regen finde ich immer sehr beruhigend und niemals ist es gemütlicher auf der Couch zu sitzen und zu lesen.
Nun ist es dieses Jahr aber so gewesen, dass der Regen schon im Sommer zu unserem ständigen Begleiter wurde und der Wind auch sein Bestes gab und sich oftmals schon wie ein kleiner Wirbelsturm anfühlte. Weiterlesen

Lukas Bärfuss: Hagard

Zwischen Normalität und Wahnsinn.

Lukas Bärfuss erzählt vom psychischen Verfall eines Menschen.

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von Torsten Ehlers

Dass ein guter Roman nicht unbedingt ein dicker Roman sein muss, beweist Lukas Bärfuss mit Hagard. Doch was für eine Bedeutung hat Hagard eigentlich? Was dieses Wort oder auch dieser Begriff sein kann, dafür gibt es verschiedene Optionen. Das deutsche Jagdlexikon zum Beispiel sagt dazu nur, dass es kein junger Beizvogel mehr ist, sondern schon dem Erwachsenenalter entspricht. Schaut man in ein englisches Wörterbuch, steht da als deutsche Übersetzung „verhärmt“. In einem französischen Wörterbuch steht „verstört“, es kann aber auch „scheu“, „wild“ und „störrisch“ bedeuten. Sogar die Schreibweise variiert. Im Englischen wird Hagard mit einem Doppel g geschrieben, also haggard. Klingt fast ein bisschen nach dem Lehrer aus Hogwarts Hagrid. Eines ist jedenfalls klar, dass die Bedeutung oder auch die Übersetzungen dieses Wortes oder auch Begriffes schwer nachzuvollziehen und nicht einfach zu ergründen sind. Der Protagonist in Bärfuss‘ Roman entspricht exakt diesem Typus. Genau genommen könnten die beiden Hauptcharaktere „Hagards“ sein, denn beide sind schwer zu fassen und nicht immer nachzuvollziehen. Weiterlesen

Steve Turner: Amazing Grace

Steve Turner – Amazing Grace und die bewegende Geschichte seines weltbekannten Liedes.

Ein Lied von Gnade und Erlösung.

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von Nicole Kutzner

Ein unvergesslicher Moment

Eine der wenigen Momente in denen ich Gänsehaut bekam war, als ich das erste Mal ≫Amazing Grace≪ gehört habe. Ich kann nicht mehr genau sagen, wann es war, nur das mir dieses Lied nicht mehr aus dem Kopf ging. Seitdem habe ich es in vielen unterschiedlichen Adaptionen auf meinem Handy, um es jederzeit hören zu können. Denn ≫Amazing Grace≪ ist trotz der über 250 Jahre, die inzwischen vergangen sind, seit John Newton den Text geschrieben hat, eines der beliebtesten Gospellieder weltweit, das von zahlreichen Künstlern neu interpretiert wurde. Doch so beliebt wie dieses Lied auch sein mag, wissen die meisten doch recht wenig über seinen Entstehungszusammenhang. Weiterlesen