American Football ist überall – auch in Büchern

American Football ist in. Die Football-Community in Deutschland wächst und der Super Bowl LIII steht vor der Tür. Über diesen Super Bowl wird sogar ausführlich berichtet und geschrieben. Apropos geschrieben: Bücher, die den Sport American Football als Thema haben, gibt es in Deutschland auch schon eine Weile. Aber über diese Bücher geschrieben, haben bisher sehr wenige. Also wann, wenn nicht jetzt? Ich habe es mir nicht nehmen lassen und sechs Bücher mit den unterschiedlichsten Herangehensweisen an dieses Thema unter die Lupe genommen.

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Jahresrückblick: Unsere Lieblinge des Jahres 2018

Auch wir sind gut ins neue Jahr gestartet und schauen am ersten Wochenende des neuen Jahres noch einmal auf 2018 zurück. Hier also die Lieblinge unserer Redaktion, die einen schönen Mix quer durch die Bücherlandschaft sind. Was meint ihr? Weiterlesen

Philipp Schwenke: Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste

Ist das wirklich passiert?

Philipp Schwenke entführt uns in den Kopf Karl Mays.

Schwenke Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste

von Torsten Ehlers

Karl May übt eine Faszination auf mich aus, die ich mir nur schwer erklären kann. Ich kenne kaum ein Buch von ihm. Lediglich den Schatz im Silbersee habe ich gelesen, bin aber mit Pierre Brice als Winnetou aufgewachsen. Möglicherweise kommt es daher? Vielleicht interessiere ich mich aber auch eher für die Person, die sich als Abenteurer inszeniert hat, ohne jemals sein Arbeitszimmer zu verlassen. Karl May hatte eine überbordende Phantasie und seine Rechtfertigungsschrift, die mittlerweile unter dem Titel Ich erschienen ist, fand ich sehr ansprechend. Aber auch die Briefwechsel mit seinen Verlegern sind spannender als manche Romane, die erschienen sind. Weiterlesen

Rolf Lappert: Über den Winter

Atmosphärische Melancholie und Depression

Lappert beschreibt die Midlife-Crisis eines Endvierzigers.

Lappert über den Winter

von Torsten Ehlers

Jeder Mensch muss doch seinen Platz in dieser Welt haben. Für den einen ist es die Familie, für den anderen die Welt als solches, die er bereisen kann. Unser Zugehörigkeitsgefühl ist nicht nur abhängig von Personen, sondern kann auch Gegenden, Tätigkeiten und vieles mehr beinhalten. Fest steht aber, dass es für jeden Menschen einen Ort gibt, an dem er sich heimisch und wohlfühlt. Weiterlesen

Thomas von Steinaecker und Barbara Yelin: Der Sommer ihres Lebens

Was am Ende bleibt

Barbara Yelins und Thomas von Steinaeckers feinfühlige Graphic Novel untersucht das Leben.

Yelin Der Sommer ihres Lebens

von Torsten Ehlers

„Der Mensch ist die Summe seiner Erinnerungen“, hat mal eine kluge Person gesagt. Wer genau, ist unbekannt, aber steckt in diesem Spruch mehr als nur ein Körnchen Wahrheit? Was ist, beispielsweise, wenn man sich infolge einer Demenzerkrankung nur noch an einige wenige Dinge aus seinem Leben erinnern kann? Ist es dann abhängig von diesen letzten im Kopf verbliebenen Erinnerungen, ob wir ein glückliches oder unglückliches Leben geführt haben? Wenn man sich dieser Thematik annehmen möchte, muss man schwere Kost befürchten. Aber keine Angst, Barbara Yelin und Thomas von Steinaecker steigen nicht ganz so hart in ihre Graphic Novel Der Sommer ihres Lebens ein. Aber am Ende stellt sich die Frage, was vom Menschen bleibt, unweigerlich. Weiterlesen

Neil Gaiman: Nordische Mythen und Sagen

Wie war das noch mal mit Odin, Loki und Thor?

Die nordische Mythologie neu erzählt von Neil Gaiman

Neil Gaiman - Nordische Mythen und Sagen

von Torsten Ehlers

Seitdem Loki und Thor sich durch die Marvel-Comicverfilmungen zoffen und zusammenraufen, nur um sich dann doch wieder miteinander zu streiten, scheint es ein grundsätzliches Bedürfnis zu geben, sich mit der nordischen Mythologie auseinanderzusetzen. Da kommt es doch sehr gelegen, dass sich ein Autor wie Neil Gaiman der Sache annimmt. Weiterlesen

Jakob Hinrichs: Hans Fallada. Der Trinker

Nicht einfach nur nacherzählt

Jakob Hinrichs verarbeitet in seiner Graphic Novel unter anderem Falladas Trinkerroman.

Fallada der trinker graphic novel

von Torsten Ehlers

An einem dieser kalten und ungemütlichen Frühlingstage gehe ich mal meinen Noch-zu-lesen-Stapel durch. „Stapel“ ist eigentlich das falsche Wort. Vielmehr trifft die Bezeichnung Turm ins Schwarze. Wie dem auch sei, ich stoße dabei auf die Graphic Novel von Jakob Hinrichs, der sich augenscheinlich dem Roman Der Trinker widmet und diesen in ein neues Medium gepackt hat. Ich weiß nicht genau, warum ich so lange gebraucht habe, um mir dieses Werk zu Gemüte zu führen. Lag es daran, dass mich Falladas Roman erschüttert hat oder eher daran, dass ich dieses Werk sehr gut fand und mir dieses Lesevergnügen nicht verderben wollte? Ich weiß es nicht, aber wenn es einer dieser Gründe war, dann waren meine Befürchtungen umsonst. Weiterlesen