Jahresrückblick: Unsere Lieblinge des Jahres 2015

Bücher, die uns gefesselt, begeistert, zum Lachen gebracht haben.

Das Jahr neigt sich zum Ende. Zeit zurückzublicken und das Jahr Revue passieren lassen. Wir haben unsere Redakteure gefragt, welche Bücher bei ihnen hängen geblieben sind, die sie im Jahre 2015 gelesen haben. Dabei sind ein paar interessante Leseempfehlungen rausgekommen, die hier kurz vorgestellt werden.

 

von Torsten Ehlers:

Juan S. Guse: Lärm und Wälder

DystGuse Lärm und Wälderopie ist nie langweilig. Guse hat hier einen bemerkenswerten Erstling hingelegt, der mit den Ängsten der Bürgerlichkeit spielt und sie sogar ad absurdum führt.

Juan S. Guse: Lärm und Wälder. Frankfurt am Main: S. Fischer 2015. 320 Seiten. 19,99 €.

 

 

 

Reinhard Kleist: Cash. I see a darkness

CASH - I see a darknessCash. I see a darkness ist eine wunderbare Graphic Novel über das Leben von Johnny Cash. Hier findet sich nichts romantisierendes, wie man es aus Hollywood kennt, wenn dort das Leben eines Musikers, Schauspielers oder anderer berühmter Menschen verfilmt wird, sondern hier wird viel mehr gezeigt, mit welchen Dämonen Johnny Cash zu kämpfen hatte.

Reinhard Kleist: Cash. I see a darkness. Hamburg: Carlsen 2006. 224 Seiten. 14,90 €.

 

 

Haruki Murakami: Gefährliche Geliebte

Gefaehrliche Geliebte von Haruki Murakami

Wie weit kann Liebe gehen und ab wann wird sie gefährlich für die Existenz? Dies zeigt Murakami in diesem Roman. Darüber hinaus versteht es Murakami, nicht nur den Leser aufs Glatteis zu führen, sondern ihn in den Roman hineinzuziehen. Er spielt mit der Sicherheit des Lesers.

Haruki Murakami: Gefährliche Geliebte. München: btb 2002. 217 Seiten. 8,99 €.

 

 

Haruki Murakami: Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt

Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt von Haruki Murakami

Fantasy? Science Fiction? Genau kann man es bei diesem Roman nicht festmachen, aber das ist auch gar nicht nötig, denn viel spannender ist, gibt es Überschneidungen in den zwei Welten, die erzählt werden? Spannend und bisweilen etwas verstörend, aber wie soll man auch das Ende der Welt sonst erzählen?

Haruki Murakami: Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt. München: btb 2007. 512 Seiten. 10,99 €.

 

von Stephan Lesker:

Werner Fuld: Wilhelm Raabe. Eine Biographie

Fuld_WilhemRaabeWenn eine Biographie gut erzählt ist, kann sie spannender sein als ein Roman. Fuld wirft einen sehr kurzweiligen Blick auf das von Abgründen und Tragödien durchzogene Leben eines verkannten Dichters des 19. Jahrhunderts.

Werner Fuld: Wilhelm Raabe. Eine Biographie. München: Hanser 1993. 384 Seiten. Nur noch antiquarisch erhältlich.

 

 

Walter Kempowski: Letzte Grüße

Letzte Gruesse von Walter Kempowski

„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen.“  Und Alexander Sowtschick erlebt auf seiner Lesereise durch Nordamerika so Einiges, von dem es sich zu erzählen lohnt.  Walter Kempowski präsentiert sich und seine Hauptfigur in Bestform: beißend komisch und sehr tiefsinnig. Ein Muss für alle Kempowski-Fans und die, die es noch werden wollen.

Walter Kempowski: Letzte Grüße. München: btb 2005. 432 Seiten. 10,00 €.

 

 

Alban Nikolai Herbst: Traumschiff

Herbst_TraumschiffDer etwas andere Kreuzfahrtroman. Nichts für Fans des Pauschaltourismus. Mehr sei hier nicht verraten.

Alban Nikolai Herbst: Traumschiff. Hamburg: Mare 2015. 320 Seiten. 22,00 €.

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Ein Kommentar zu “Jahresrückblick: Unsere Lieblinge des Jahres 2015

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