Wechselseitig: Wir als Leser

Zehn Fragen.

Sätze & Schätze hat vor einigen Tagen erneut zehn Fragen zu Büchern gestellt. Wir fanden die Idee toll und haben uns sofort auf die Fragen gestürzt. Zugegeben bei einigen Fragen haben unsere Köpfe geraucht, aber jetzt haben wir ein Ergebnis.

1. Das erste Buch, das du bewusst gelesen hast?

Torsten Ehlers: Keine Ahnung, aber hängen geblieben sind von Bertolt Brecht Leben des Galilei und Robert Merle Die geschützten Männer.

Nicole Kutzner: Die Märchen der Brüder Grimm.

Stephan Lesker: Jack London Alaska Kid.

Joma Jour: Die ersten Bücher, an die ich mich erinnern kann, habe ich nicht selber gelesen, sondern vorlesen lassen, da ich ich es noch nicht selber konnte. Ich kann mich an jede Menge Pixi-Bücher erinnern, an Die Raupe Nimmersatt und Petterson und Findus. Einfach super!

2. Das Buch, das deine Jugend begleitete?

T.: Gefühlt die gesammelten Fußball WM/EM-Bücher meines Opas.

N.: Deutsche Sagen der Grimms.

S.: Heinrich Böll: Ansichten eines Clowns.

J.: Oh, viele. Auf jeden Fall die Harry Potter Reihe.

3. Das Buch, das dich zur Leserin/zum Leser machte?

T.: Ich habe eine Weile wenig bis gar nicht gelesen. Die Initialzündung zum Lesen hin, konnte demnach kein Buch schaffen, sondern ist der Verdienst meines Deutschlehrers im Leistungskurs. Der war dann auch froh, dass es jemanden gab, der die Bücher, die er empfahl, auch gelesen hatte.

N.: Tschingis Aitmatow Dshamila.

S.: Stephen King: Dolores.

J.: Da gibt es kein bestimmtes Buch. Ich bin mit Büchern groß geworden und bin nahtlos vom passiven Leser zum aktiven Leser übergegangen, sobald ich lesen konnte.

4. Das Buch, das du am häufigsten gelesen hast?

T.: Hans Fallada Wolf unter Wölfen. Aufgrund meines Studiums.

N.: Faust I-II von Goethe.

S.: Die Bibel.

J.: Kochbücher. Ich muss schließlich jeden Tag essen und brauche Ideen.

5. Das Buch, das dir am wichtigsten ist?

T.: Kann ich nicht genau sagen, aber aus emotionalen Gründen die Bücher, die ich von meinem Opa geerbt habe.

N.: Homo faber Max Frisch.

S.: Ernst Augustin: Der amerikanische Traum.

J.: Es ist immer das Buch, das ich gerade lese.

6. Das Buch, vor dem du einen riesigen Respekt bzw. Bammel hast?

T.: Ich hatte immer Bammel vor David Foster Wallace Unendlicher Spaß und Uwe Johnson Jahrestage. Jetzt hat sich das aber erledigt.

N.: James Joyce Ulysses.

S.: Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit.

J.: Mhm…Langweilige Bücher vielleicht.

7. Das Buch, das deiner Meinung nach am meisten überschätzt wird?

T.: Jonathan Franzen Freiheit.

N.: Bekenntnisse Augustinus.

S.: Günter Grass: Die Blechtrommel.

J.: Theodor Fontane Effi Briest. Ich habe den Eindruck, dass die Leser bei diesem Buch sich in zwei Kategorien einteilen lassen: Liebhaber oder Hasser des Buches. Ich gehöre zu den Hassern und kann dem Buch nichts abgewinnen.

8. Das Buch, das du unbedingt noch lesen willst – wenn da einmal Zeit wäre?

T.: Ich habe einen riesengroßen Stapel an Büchern, die noch ungelesen sind. Dafür Zeit zu bekommen, wäre mal ein Anfang.

N.: Unendlicher Spaß David Foster Wallace.

S.: Szczepan Twardoch: Morphin.

J.: Schwere Frage. Ich würde gerne noch ein paar Klassiker der Weltliteratur schaffen, aber meistens sind andere Bücher dann doch verlockender und bekommen den Vorzug.

9. Das Buch, das dir am meisten Angst macht?

T.: Gibt es nicht. Es sind vielmehr Bücher und zwar die, die auf meinem ungelesenen Stapel liegen.

N.: Psychologie der Massen von Gustave Le Bon.

S.: Franz Werfel: Stern der Ungeborenen.

J.: Nicht die Bücher machen mir Angst, sondern mehr, wie manche Menschen die Bücher auslegen und interpretieren.

10. Das Buch, das du gern selbst geschrieben hättest?

T.: Mal unabhängig vom kommerziellen Erfolg hätte ich gern Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt oder auch Benedict Wells‘ Vom Ende der Einsamkeit geschrieben. Oder ein Murakami– oder Stanišić-Buch.

N.: Rebecca Daphne du Maurier.

S.: Walter Kempowski: Das Echolot.

J.: Überhaupt ein Buch zu Papier zu bringen, fände ich schon klasse.

 

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Ein Kommentar zu “Wechselseitig: Wir als Leser

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