Jasper Fforde: Die letzte Drachentöterin

Die Endlichkeit der Magie

Wie eine Zauberer-Agentur ums Überleben kämpft.

Fforde Drachentöterin

von Torsten Ehlers

Eigentlich wollte ich von Jasper Fforde nichts mehr lesen. Die Thursday-Next-Reihe hatte so viel Potenzial und endete so ernüchternd. Grau wollte ich immer anfangen, hörte dann aber, dass sich dieses Buch so liest, dass es einen weiteren Teil geben müsste. Diesen plant der gute Jasper Fforde wohl bereits seit Jahren. Habe mich dann einfach nicht getraut anzufangen. Plötzlich kommt diese Buchreihe über eine Dame namens Jennifer Strange heraus. Im Freundeskreis hieß es: Das solltest du mal lesen. Nach mehr als einem Jahr habe ich dann wieder mal einen Jasper Fforde gelesen. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Weiterlesen

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Sadie Jones: Jahre wie diese

„Sie liebten sich auf der dicken, weichen Matratze, die keine Sprungfedern hatte, und im feuchten Gras der sonnenbeschienenen Wiesen.“  – Sadie Jones Jahre wie diese

Jahre wie diese von Sadie Jones

von Nicole Kutzner

London Mitte der 70er Jahre

Bereits in den 60er Jahren hatte sich London zur europäischen Hauptstadt der Popkultur entwickelt, in der die Londoner ihr neu gewonnenes Lebensgefühl mit Musik, Mode und Literatur zum Ausdruck brachten. Die 70er wurden dann zwar zu dem Jahrzehnt, in dem das Vereinigte Königreich als „kranker Mann Europas“ bezeichnet wurde, weil das BIP zwei Jahre hintereinander gesunken war: Der kulturellen Szene Londons tat dies jedoch keinen Abbruch. Weiterlesen

Christina Wessely: Welteis

Eine phantastische Geschichte.

Christina Wessely erzählt die Karriere der Welteislehre.

Wessely Welteis

von Torsten Ehlers

Eins vorweg: Dieses Buch von Christina Wessely ist eigentlich ein Sachbuch, aber die Geschichte dahinter ist so unglaublich und phantastisch, dass sie sich kein Autor der Welt besser hätte ausdenken können. Was mal wieder beweist, dass die Realität doch spannende Geschichten oder Ereignisse bietet. Weiterlesen

David Prudhomme/Pascal Rabaté: Rein in die Fluten!

Sonne, Strand und Meer

David Prudhomme und Pascal Rabaté setzen der sommerlichen Auszeit ein Denkmal

Prudhomme Rein in die Fluten

von Torsten Ehlers

So ein typischer Tag am Meer läuft doch fast überall gleich ab. Zunächst gibt es den großen Kampf, dort überhaupt einmal anzukommen. Sämtliche Zufahrtsstraßen sind verstopft. Hat man es mit dem Auto bis nahe an den Strand geschafft, sind sämtliche Parkplätze belegt. Bis man dann fluchenderweise doch noch eine Lücke zum Parken gefunden. Am Strand das gleiche Schauspiel. Überall liegen schon Leute und man schaut sich um, ob es überhaupt noch einen geeigneten Platz zum liegen gibt. Weiterlesen

Frank Belknap Long: Mein Freund H. P. Lovecraft

Der Träumer von der anderen Seite.

Festa bringt die längst überfällige deutsche Übersetzung von Frank Belknap Longs Mein Freund H. P. Lovecraft heraus.

Lovecraft_Cover

von Stefan Tuczek

Wer kennt nicht den schaurigen Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft? Der Dämonensultan Azathoth, Cthulhu oder auch Shub-Niggurath sind einige der Großen Alten, die sich in unsere Welt schleichen, um Neid, Missgunst, Angst und vor allem Wahnsinn in die Träume der Menschen zu pflanzen, damit sie das Menschengeschlecht degenerieren können, um so unsere Welt zu versklaven. Weiterlesen

Andrew Michael Hurley: The Loney

Der Geist des Herrn ruht auf mir; / denn der Herr hat mich gesandt, / damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde / und den Blinden das Augenlicht; damit ich den Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.

Lukas 4, 18      

Hurley_TheLoney

von Nicole Kutzner

The Loney

Ende der 70er Jahre begibt sich eine religiöse Glaubensgemeinschaft zum wiederholten Mal auf eine Pilgerreise an die englische Küste. Doch für viele von ihnen ist es nicht einfach nur eine Pilgerfahrt, sondern eine Reise der Hoffnung. Hanny, eines der Gemeindemitglieder und Bruder des Erzählers, ist geistig zurückgeblieben und soll nun endlich an dem Wallfahrtsort The Loney geheilt werden. Weiterlesen

Tilman Rammstedt: Morgen mehr

Schrödingers Fridtjof

Tilman Rammstedts Roman Morgen Mehr – eine rasend komische Irrfahrt.

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von Stephan Lesker

Das Projekt

Es beginnt mit einem Problem. Tilman Rammstedt ist dafür bekannt, seine Manuskripte nicht unbedingt pünktlich abzuliefern. Als Verleger, der sich zu einem solchen Gebaren nun irgendwie verhalten muss, hat man natürlich vielfältige Reaktionsmöglichkeiten: Wut, Drohungen mit der Aufkündigung des Vertrages, Resignation etc.
Jo Lendle, Chef des Hanser Verlages, hatte – wohl, weil er ebefnalls Schriftsteller ist und deswegen Verständnis für Rammstedt aufbrachte – eine bessere Idee: Er „zwang“ den Autor, über drei Monate lang täglich etwas zu schreiben. Weiterlesen