Carmen Stephan: It’s all true

Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters. Und die Realität? 

Philosophischer Roman über die Abbildung der Realität

Carmen Stephan it's all true

von Torsten Ehlers

Es gibt Kunstrichtungen, in denen man die Realität abzubilden versucht. Müsste es dann nicht so sein, dass eigentlich alle die wahrgenommene Realität gleich abbilden? Kann man dies überhaupt? Die Antwort darauf fällt leicht. Sie ist ein klares: Nein. Jede Realität sowie jede Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Dies müssen die Protagonisten in Carmen Stephans Roman It’s all true teilweise auf sehr harte Art und Weise lernen, ausgenommen vielleicht der Fischer Jacaré. Später dazu mehr. Weiterlesen

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Jahresrückblick: Unsere Lieblinge des Jahres 2017

2018 ist jetzt eine Woche alt und hat uns heute endlich ausreichend Sonnenschein gegönnt. Wunderbar, um bei einem Spaziergang die Batterien aufzuladen. Das schaffen natürlich auch Bücher. Deshalb schauen wir noch einmal zurück auf das Jahr 2017 und die Bücher, die uns den Luxus der Entspannung und Unterhaltung geboten haben. Weiterlesen

Wechselseitig: Wir als Leser

Auf der Suche nach einer Buchhandlung – Eine Odyssee

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von Joma Jour

Jeder von uns hat wohl „seine Buchhandlung“. Mal ist es die kleine Persönliche, mal die große Anonyme oder auch ein Anbieter im Internet. Jeder, wie er möchte. Bücher bekommt man bei allen. Wie ist das aber, wenn man sich fern der heimatlichen Gefilde herumtreibt? Stichwort: Urlaub. Weiterlesen

Annette Mingels: Was alles war

Familie kann man sich nicht aussuchen! Oder doch?

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von Nicole Kutzner

Was macht Familie aus?

Irgendwann ist in einer Beziehung der Punkt erreicht, an dem sich beide Partner darüber Gedanken machen, ob sie gemeinsam Kinder haben möchten. Oder ob sie überhaupt Kinder haben möchten. Aber sobald sich beide dafür entschieden haben, fängt das Problem vielleicht erst an. Damit meine ich nicht die langen Nächte, die man sich um die Ohren schlagen muss, während Windeln gewechselt und Fläschchen gegeben werden müssen. Das Problem kann schon viel früher entstehen. Weiterlesen

Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann

Ein Stück heile Welt im Westerwald

Ein sensibler Roman, der verschiedenste Charaktere unter einen Hut bringt.

Leky Was man von hier aus sehen kann

von Torsten Ehlers

Schon mal ein Okapi gesehen? Es sieht wunderschön aus und wirkt wie ein Hybrid, welcher die Äußerlichkeiten einer Giraffe und eines Zebras in sich zu vereinen scheint. Nun gut, Schönheit liegt wohl doch im Auge des Betrachters. Aber eigentlich verkörpert ein Okapi nichts, was sich in einem Tier zusammenfassen ließe. Es könnte eine Unwahrscheinlichkeit der Natur sein. Da sind sich die Protagonisten in Mariana Lekys Roman Was man von hier aus sehen kann einig. Diese Menschen leben im Westerwald und lassen nicht genug Welt in ihr Leben. Sie werfen sich diese Weltfremdheit auch vor. Zumindest tut dies einer der Protagonisten, in dem er es allen anderen vorhält. Bei so viel „weltfremdeln“ ist es doch nur logisch, dass sie ein Okapi für eine Unwahrscheinlichkeit der Natur halten müssen. Doch was hat dieses Wesen mit einem bevorstehenden Tod zu tun? Weiterlesen

Phillip P. Peterson: Paradox

Was erwartet uns am Ende unseres Universums?

Phillip P. Peterson entglorifiziert den Astronautenberuf.

Peterson Paradox

von Torsten Ehlers

Die Science-Fiction-Literatur hat sich schon immer auf die Suche danach begeben, ob es außer uns noch weiteres Leben im All gibt. Dabei wirft sie immer wieder interessante Thesen und auch Fragen in den Raum. Sind wir gar nicht allein? Werden wir von einer außerirdischen Macht überwacht? Basiert dieses Leben auf einer ähnlichen körperlichen Konstitution wie das der Menschen oder sind unsere Vorstellungen komplett falsch? Atmen diese Wesen vielleicht Helium wie wir den lebenswichtigen Sauerstoff? Längst untersuchen die NASA, ESA und all die anderen Raumfahrtinstitutionen unser Universum nach Leben. Das bietet jede Menge Stoff und Raum für Spekulationen, die von Menschen wie Phillip P. Peterson, einem ehemaligen Ingenieur für Satellitenprogramme, aufgegriffen werden und uns Romane wie Paradox zum Lesen und Nachdenken darbieten. Weiterlesen

Wechselseitig: Wir als Leser

Ein abwechslungsreicher Sommer in Deutschland 

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von Nicole Kutzner

Normalerweise sind es die ersten Wochen des Herbstes, auf die ich sehnsüchtig warte. Die ersten Blätter werden bunt, es wird etwas stürmischer und es regnet. Regen finde ich immer sehr beruhigend und niemals ist es gemütlicher auf der Couch zu sitzen und zu lesen.
Nun ist es dieses Jahr aber so gewesen, dass der Regen schon im Sommer zu unserem ständigen Begleiter wurde und der Wind auch sein Bestes gab und sich oftmals schon wie ein kleiner Wirbelsturm anfühlte. Weiterlesen