Archiv

Wechselseitig: Wir als Leser

Ein abwechslungsreicher Sommer in Deutschland 

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von Nicole Kutzner

Normalerweise sind es die ersten Wochen des Herbstes auf die ich sehnsüchtig warte. Die ersten Blätter werden bunt, es wird etwas stürmischer und es regnet. Regen finde ich immer sehr beruhigend und niemals ist es gemütlicher auf der Couch zu sitzen und zu lesen.
Nun ist es dieses Jahr aber so gewesen, dass der Regen schon im Sommer zu unserem ständigen Begleiter wurde und der Wind auch sein Bestes gab und sich oftmals schon wie ein kleiner Wirbelsturm anfühlte. Weiterlesen

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Wechselseitig: Wir als Leser

Welcome to the jungle

Teresa Präauer liest in Rostock aus ihrem neuen Roman Oh Schimmi.

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von Torsten Ehlers

Eigentlich fand ich den neuen Roman von Teresa Präauer eher durchschnittlich. Klar, es ist ein Text, der sprachlich mindestens ambitioniert ist und der auch nicht wirklich schlecht ist, aber irgendetwas fehlt. Doch der Reihe nach. Es ist Dienstag. Deutschlands Fußballnationalmannschaft trifft bei einem Freundschaftskick auf Italien, ein Spiel, das sich von vornherein in die langweiligste Kategorie stecken lässt. Da kann ich dann doch zur Lesung gehen und hoffen, dass Teresa Präauer es schafft, ihr neuestes Werk so darzustellen, dass ich zumindest eine Meinung zu dem Roman bekomme. Weiterlesen

Wechselseitig: Wir als Leser

Mit Frau Kempowski über Bob Dylan reden.

Ein Forschungsaufenthalt der besonderen Art.

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von Stephan Lesker

Es beginnt mit einer halben Stunde Verspätung. In Hamburg-Harburg sind die Gleise gesperrt. Die Deutsche Bahn übt ihre Fahrgäste also wieder einmal in Geduld und die Verzögerung bringt es mit sich, dass der Regionalzug von Hamburg nach Bremen brechend voll ist. In Rotenburg an der Wümme steige ich schließlich mit nur noch 29 Minuten Verspätung aus und schnappe mir ein Taxi nach Nartum. Mein Ziel ist das Haus Kreienhoop. Weiterlesen

Wechselseitig: Wir als Leser

Und wie geht es weiter?

Die Krux mit den Cliffhangern.

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von Joma Jour

Das Buch ist zwar zu Ende, aber die Geschichte noch lange nicht, denn sie gehört zu einem Mehrteiler. Und bringt mich als Leser in die Bredouille. Ich lese wirklich gern Serien. Man kann längere Zeit mit den Charakteren verbringen und ihren Weg begleiten. Nur enden Mehrteiler gerne mit einem sogenannten Cliffhanger oder eine Storyline hat noch kein eindeutiges Ende gefunden. Mich lassen sie allerdings auf heißen Kohlen sitzen. Schrecklich! Ich will doch wissen wie es weitergeht und zwar am besten sofort! Aber… Weiterlesen

Wechselseitig: Wir als Leser

Dilemma

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von Torsten Ehlers

Es ist einer dieser Tage, an dem man nichts mit sich anzufangen weiß. Regen prasselt an die Fensterscheiben und ich wache viel zu früh auf. Eigentlich wie immer am Wochenende. Allerdings muss es schon ziemlich dolle regnen, wenn ich davon wach werde, denn nur in diesem Fall knallt der Regen regelrecht auf die Fensterbretter. Es ist kein ohrenbetäubender Lärm, aber es genügt um wach zu werden und nicht mehr einschlafen zu können. Ich versuche es dennoch, entschließe mich dann aber aufzustehen.
Nach dem üblichen morgendlichen Prozedere mit Frühstück usw. schaue ich auf die Uhr. 8 Uhr an einem Wochenende, Freunde sind kaum wach, aber wer möchte bei dem Wetter auch schon vor die Tür. Kurzum, was fange ich mit diesem Tag nur an? Lesestoff suchen, dass wäre doch mal was. Weiterlesen

Wechselseitig: Wir als Leser

„Are we scared yet?“ – Warum Edgar Allan Poe Bart Simpson keine Angst einjagt.

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von Stephan Lesker

In der zweiten Staffel der bis heute beliebten Zeichentrickserie Die Simpsons feierte das Halloween-Special Premiere, im Original unter dem Titel „Treehouse of Horror“ bekannt. Seitdem gibt es eine solche Episode, die meist aus drei Horrorgeschichten besteht, in jeder Staffel. Diese erste Folge ist für mich etwas ganz Besonderes, denn sie machte mich mit einem Text bekannt, dessen Stellung in der Weltliteratur unbestritten ist, und der bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat. Weiterlesen